Persönliche Entwicklung einfach einfach!


 

Worum geht es beim Fasten?
 
Beim Fasten geht es grundprinzipiell darum, den Körper zu reinigen und ihm die Zeit zu gönnen, diesen Prozess ganz automatisch für dich zu übernehmen.
 
In diesem gewissen Zeitraum verzichtest du auf feste Nahrung und eventuell auch auf entsprechend reichhaltige Getränke und Giftstoffe wie Nikotin und Alkohol. Als Ausgleich nimmst du viel Flüssigkeit zu dir, um deinem Körper die nötigen Nährstoffe zu gönnen und ihm gleichzeitig zu helfen, die angestauten Giftstoffe herauszuspülen.
 
Warum überhaupt fasten?
 
Fasten säubert den Körper von angesammelten Giftstoffen und hilft uns auch dabei, das ein oder andere Kilo loszuwerden. Oft wird dir bei diesem Thema auch der Begriff Entschlackung begegnen.
 
Was das bedeutet? Stell dir vor, dein Körper würde den ganzen Tag die zugeführten Stoffe aus z.B. Nahrungsmitteln verarbeiten. Dabei schafft er es nicht immer, alle Inhaltsstoffe abzubauen, bis ihm wieder etwas Neues zugeführt wird. So stauen sich nach und nach diese Stoffe in deinem Körper an.
 
Jetzt stell dir vor, wie dankbar dir dein Körper wohl ist, wenn er mal einige Stunden oder einen ganzen Tag Zeit bekommt, die noch nicht verarbeiteten Stoffe abzubauen? Ich schätze, er ist sehr glücklich darüber und bedankt sich höflich mit einigen Vorteilen bei dir!


Fasten und seine Vorteile

Abnehmen durch Fasten
 
Durch die fehlende Zufuhr von fester Nahrung greift der Körper auf die eigenen Nährstofflager zu. Mit anderen Worten werden die Makrostoffe abgebaut, die sich in eurem Körper eingelagert haben. So entwässert der Körper und sagt auch eurem Bauchspeck den Kampf an.
 
Stärkung des Immunsystems
 
Die Forscher stehen zwar noch am Anfang der Untersuchungen, jedoch belegen zurzeit die meisten Tests, dass sich das Immunsystem beim Fasten regeneriert und in diesem Zug stärkt.
 
Durch die Entlastung des Darms – dessen Funktionen bis zu 80 % des Immunsystems bilden – wird das Immunsystem entsprechend gestärkt. Immerhin muss unser Darm auf einmal weder Stoffe und Allergene in Massen verarbeiten, noch entsprechende Gärungsprozesse und entstehende Toxine ertragen.
 
Fasten als Schönheitskur
 
Eine echte Fastenkur führt zur Straffung von Bindegewebe und Haut, hilft bei der Reinigung von Mitessern, strafft das Haar und erschafft eine gewisse innere Zufriedenheit, die zu deiner positiven Ausstrahlung beiträgt. Schon nach einem Fastentag wirst du durchaus Unterschiede bemerken. Aber es ist sicher kein Geheimnis, dass die hier aufgeführten Schönheitsvorteile eher bei längerem intermittierendem Fasten oder mehreren Fastentagen auftreten.


Vorbereitung auf das Fasten
 
Um sicherzugehen, dass das Fasten für dich gesund und richtig abläuft, solltest du dich vorher ruhig bei deinem Arzt erkundigen, ob der Prozess überhaupt für dich und deinen Körper geeignet ist. Viele Ärzte beschäftigen sich mittlerweile mit diesem Thema und können dich zu Vorbereitung und Durchführung exzellent beraten. Du kannst dich zuzüglich mit guten Büchern über die vielen Möglichkeiten des Fastens informieren und dir tolle Tipps – für z.B. leckere Drinks – für deine Fastenzeit einholen.


Welche Arten des Fastens gibt es?
 
In diesem Fall schreibe ich dir die beiden Arten des Fastens auf, die sich mühelos in den Alltag integrieren und sich in diversen Möglichkeiten kombinieren lassen. Auch wenn es sicherlich mehr Arten des Fastens gibt, gehe ich aus meiner persönlichen Erfahrung auf die beiden folgenden Methoden ein.
 
Heilfasten
 
Beim Heilfasten wendest du dich an einem oder mehreren Tagen komplett dem Verzicht der Nahrungsaufnahme zu. Zur Vorbereitung solltest du dich am Vortag nur auf Obst und Gemüse beschränken. Du führst deinem Körper in dieser Zeit nur Wasser, Kräutertees oder Smoothies zu. Damit solltest du an diesen Tagen ungefähr 200 – 300 kcal zu dir nehmen.
 
Beim Heilfasten wird viel Bewegung empfohlen, um den Blutkreislauf auf Trapp zu halten und den Stoffwechsel anzuregen.
 
Zur weiteren Unterstützung des Stoffwechsels möchte ich dir für diese Zeit sehr zu grünem Tee raten. Er enthält quasi keine kcal, ist schnell gemacht und hilft deinem Körper die wenigen zugeführten Nährstoffe auch entsprechend zu „verteilen“.
 
Das Heilfasten würde ich dir persönlich mindestens einmal im Monat empfehlen, halte aber durchaus einmal pro Woche – am besten wählst du einen Wochenendtag, damit die entsprechende Entspannung sichergestellt ist – für eine geeignete Methode, deinen Körper regelmäßig mit etwas Zeit für den Abbau von Stoffen zu beschenken.


Intermittierendes Fasten
 
Das intermittierende Fasten ist meiner persönlichen Meinung nach die einfachste und zugleich eine sehr nachhaltige Methode des Fastens.
 
Hier nimmst du jeden Tag in einem täglichen Zeitfenster von 4, 6 oder 8 Stunden Nahrung zu dir und befindest dich dazwischen in einer Fastenphase, damit dein Körper jeden Tag genug Zeit bekommt, die aufgenommenen Nährstoffe zu verarbeiten.
 
Das intermittierende Fasten ist „einfach einfach“, weil es sich wunderbar in den Alltag integrieren lässt, nur eine kurze Gewöhnungszeit benötigt und du es so zu deinem täglichen normalen Prozess entwickelst, anstatt dich regelmäßig aus deinen Gewohnheiten herauszureißen und deinem Körper so ein Gefahrensignal zu geben.
 
Zusätzlich wird dauerhaft die Widerstandsfähigkeit deines Körpers – dein Immunsystem – gestärkt. Dein Körper bezieht nachhaltig Energie aus den aufgenommenen Nährstoffen und – das Wichtigste – widmet sich tagtäglich deinen Fettreserven. Das kann dich ohne strenge Diät effektiv beim Abnehmen unterstützen.
 


Persönliche Empfehlung
 
Ich denke, jeder sollte seine persönliche Reise selbst bestimmen und ich möchte daher keine konkrete Empfehlung abgeben, wie du am besten fasten solltest.
 
In jedem Fall solltest du deine neue Angewohnheit auch mit einer entsprechend dauerhaften, gesunden Ernährung, Bewegung und Achtsamkeit kombinieren, um die bestmöglichen Ergebnisse für deinen Körper und deine mentale Stärke zu erzielen.
 
Ich persönlich betreibe das intermittierende Fasten und esse variierend zwischen 10:00 und 16:00 Uhr. Zusätzlich gönne ich meinem Körper einmal im Monat – nach Lust und Laune auch öfter – einen Tag des Heilfastens. Zu diesem Zweck suche ich mir einen entspannten Tag aus und schlafe etwas länger, um die Zeit gut zu überbrücken.
 
An so einem Tag des Heilfastens trinke ich viel Wasser und grünen Tee, mache einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft, genieße jede Aktivität in vollen Zügen und freue mich auf das ausgiebige Frühstück am nächsten Tag.
 
Wie immer empfehle ich dir zu diesem Thema einige tolle Werke, die dir das Eintauchen in das Thema „Fasten“ verschönern. Hast du auch Erfahrung mit dem Fasten gemacht und kannst sie mit mir teilen? Ich würde mich über deine Geschichte sehr freuen, also schreibe mir sehr gerne!
 
Ich wünsche dir viel Spaß und vitale Tage!