Persönliche Entwicklung einfach einfach!


  

Einführung

Wenn es nach mir ginge, würde ich mich gerne nach Lust und Laune ernähren, da ich ein echter Liebhaber dieses lebenswichtigen und wunderbaren Vorgangs bin. Wenn man bestimmte Ziele erreichen möchte, sollte man sich jedoch an die ein oder andere Richtlinie halten.

Viele halten den Prozess einer „Diät“ für etwas sehr anstrengendes und auch der Begriff selbst ist in unserer Gesellschaft bei vielen negativ belegt. Er klingt nach Anstrengung und Entbehrung. Letztendlich vertrete ich daher die Auffassung, dass eine dem Lebensstil und den Zielen entsprechende Ernährung nur mit vielen kleinen Gewohnheiten zusammenhängt, die man sich Schritt für Schritt aneignen kann.
 
Es geht mir anfangs nicht einmal um eine spezielle Ausrichtung, wie Paleo oder die vegetarische und vegane Ernährung, die jede für sich ihre Vorzüge aufweist, sondern um das Grundverständnis der Energie unseres Körpers und somit auch der Stoffe, die wir so tagtäglich zu uns nehmen. 

Wie auch in anderen Lebensbereichen halte ich es „einfach einfach“ und werde alles so grob wie möglich schildern. Unter uns – meistens reicht schon dieses grundlegende Verständnis für eine tolle Lebensveränderung.


Der Energiehaushalt

Das Grundprinzip unseres Körpers und dessen Entwicklung basiert grob und einfach auf Energie, die gespeichert und verbraucht wird – ähnlich wie bei einem hoch entwickelten Akku. Unser Körper braucht bei verschiedenen Angaben von Größe, Gewicht und täglicher Tätigkeit unterschiedlich viel Energie. 

In meinen vereinfachten Gedanken gehe ich von sehr simplen und aufgerundeten Zahlen aus. Sie stehen alle unter demselben Motto: Passe das Ernährungsprinzip auf deine persönlichen Bedürfnisse an!


 
Kcal – die Energieeinheit unseres Körpers

Ja, es geht hier tatsächlich um „Energie“. Eine Kilokalorie (kcal) ist eine veraltete Maßeinheit, die die Energie beschreibt, die benötigt wird, um ein Gramm Wasser um ein Grad Celsius zu erwärmen. Und davon braucht ein durchschnittlicher Mann rund 1800 – 2000 und eine Frau 1600 – 1800 am Tag.
 
Leider haben wir kein richtiges Maximum im Speicher, so wie ein oben angesprochener Akku. Der Mensch hingegen ist so evolutionär clever, dass er die überflüssige Energie für schlechte Zeiten aufspart. 
Diese lagert sich, zum Beispiel als Bauchspeck, in unserem Körper ein. In schlechteren Zeiten, bei zu wenig Energiezufuhr, bauen wir diese Speicher aber auch wieder ab – was für eine gute Nachricht!

Wenn ich kontinuierlich abnehmen möchte, nehme ich am Tag also einfach 200 kcal weniger zu mir, als ich benötige. Nach nur wenigen Wochen wird man auf diesem Weg großartige Erfolge verzeichnen. Bei der Gewichtszunahme ist es selbstverständlich genau anders herum. Wir werden also sicher keine Muskeln aufbauen, wenn wir schlichtweg nicht genug Energie im Körper haben, um diese zu versorgen.

Wenn wir nun aber jeden Tag 200 kcal mehr aufnehmen, um Muskeln aufzubauen, sollten wir das auch dringend mit dem entsprechend sportlichen Vergnügen ausgleichen, da wir sonst ja leider schon wieder beim Bauchspeck angekommen sind.
 

Der Stoffwechsel – der Hochofen unseres Körpers

Auch der Stoffwechsel ist für die Fettverbrennung von großer Bedeutung. Er ist es, der beim Verarbeiten der aufgenommenen Stoffe die Energie verbraucht und die entsprechenden Produkte unseren Zellen zuführt. Ganz schön fleißig, sehr nützlich und gut, wenn wir das im Hinterkopf behalten.
 
Wie können wir diesen Stoffwechsel-Ofen in einen Hochofen verwandeln? Je stärker unsere Muskeln werden, desto mehr Energie benötigt unser Stoffwechsel, um diese zu versorgen. Regelmäßiges Schwitzen beim Sport ist also durchaus hilfreich!

Zusätzlich können wir den Stoffwechsel mit kleinen „Muntermachern“ ankurbeln. Ich empfehle mit Freuden grünen Tee, denn er  wird deinen Stoffwechsel und damit quasi die Fettverbrennung massiv ankurbeln. Aus gutem Grund findest du grünen Tee sehr häufig in guten „FatBurn“-Produkten. Greif’ gerne auch einfach zu dem grünen Tee bei deinem Händler nebenan, wenn du eine preisgünstige Alternative suchst.


Makronährstoffe – Was und warum?

Die drei Makronährstoffe sind Kohlenhydrate, Fette und Proteine und sind im Grunde das Zeug, aus dem wir unsere mechanische Power beziehen. Sie und ihre Bestandteile sind für viele Funktionen unseres Körpers verantwortlich, wozu unter anderem die Atmung und der Herzschlag zählen. Ihre Notwendigkeit lässt sich also nicht leugnen und dementsprechend wachsam sollten wir sein, wenn es darum geht, in welchen Mengen und Formen wir die Makrostoffe in uns aufnehmen.


Kohlenhydrate

Kohlenhydrate werden durch den Stoffwechsel zu Zucker umgewandelt und sind ein echtes Energiebündel. Das ist an sich erst mal eine großartige Eigenschaft, denn sie versorgen uns mit der Power, die wir brauchen um zu gehen, zu arbeiten und zu denken. 

Lass uns in diesem Sinne zwischen sogenannten komplexen und einfachen Kohlenhydraten unterscheiden, die zu den Begriffen passende, entsprechend unterschiedliche Zeiten benötigen, um abgebaut zu werden. 
 
Einfache Kohlenhydrate:

- Pasta und Backwaren aus weißem Mehl
- Haushaltszucker
- Fruchtsaft
- Kuchen
- Honig
- Milch
- Joghurt
- Schokolade (...ja, leider...)

Ich schreibe es simpel: Einfache Kohlenhydrate sind nicht gut, weil sie extrem schnell ins Blut abgegeben werden und mit einer somit überhöhten Insulinausschüttung nicht nur unserem Körper den Startschuss für die Fettspeicherung geben, sondern auch noch extrem schnell wieder verschwinden und uns mit einem regelrechten Heißhunger zurücklassen.

Komplexe Kohlenhydrate:

- Hafer-, Dinkel-, Gersten- und Roggenflocken.
- Obst und Gemüse
- Vollkornprodukte
- Sojaprodukte

Komplexe Kohlenhydrate helfen uns sehr, weil sie länger brauchen, um ins Blut absorbiert zu werden. Wir verteilen diese Energie also über mehr Zeit, sind länger satt und essen über den Tag verteilt nicht zu viele von diesen Energiemonstern.


Proteine

Proteine werden durch den Stoffwechsel zu Aminosäuren verarbeitet, die für uns überlebenswichtige Einsätze in Krisengebieten durchführen. Mit anderen Worten sind sie für die Regeneration unserer Muskeln und Knochen verantwortlich. Das kommt nicht nur zum Einsatz, wenn wir es beim Sport gut gemeint haben, sondern wirklich bei jeder Form des Wachstums.
 
Welche Eiweißquellen stehen uns im Alltag zur Verfügung? Tatsächlich finden wir am meisten Eiweiß in Fisch, Fleisch, Ei und eventuellen Nahrungsergänzungsmitteln wie Whey-Protein. Jedoch sind große Mengen von Eiweiß nicht unbedingt immer nötig.
 
Wer auf tierische Lebensmittel verzichten möchte, kann in diesem Fall auf Hülsenfrüchte, Tofu, Soja und Bohnen zurückgreifen. Gerade Tofu und Kichererbsen können in entsprechender Menge den Eiweißhaushalt ohne Probleme auffüllen.

Ich persönlich liebe die Mischung aus all diesen Produkten, was auch durch die Zufuhr verschiedener Aminosäuren und Fetten durchaus Sinn macht. Da ich jedoch wenig Fleisch verzehre, bin ich über die vegetarischen Alternativen sehr glücklich.


Fette

Fette werden durch unseren Stoffwechsel zu Fettsäuren und Glycerin umgewandelt. Fette sind für uns ein wichtiger Energielieferant, erhöhen das Sättigungsgefühl und sind, wie wir alle wahrscheinlich bezeugen können, ein toller Geschmacksträger.

Grundsätzlich sollten wir Fette in ungesättigte und gesättigt Fettsäuren unterscheiden, wie wir es auch schon bei den Kohlenhydraten getan haben.
 
Ganz einfach: Ungesättigte Fettsäuren sind gut und lebensverlängernd. Sie ziehen wir uns aus Naturprodukten wie Nüssen, Pflanzenölen und Fisch.

Gesättigte Fettsäuren dagegen sind schlecht, weil sie leider genau das Gegenteil bewirken und zu gefährlichen Herzkrankheiten führen können. Wir finden sie in allem, was unseren Alltag ab und an so schön macht. Seien es die Pommes vom Imbiss nebenan, der Cheeseburger oder jede Menge Naschkram.
 
Daher lass uns im Alltag mehr ungesättigte Fettsäuren zu uns nehmen und die gesättigten ein wenig einschränken.
 

Wasser
 
Nehme am Tag bitte mindestens 2 Liter Wasser zu dir: Wasser ist nicht nur erwiesenermaßen der einzig wahre Durstlöscher, sondern mit seinen Nährstoffen ein absolutes Muss für ein Leben voller Kraft, Vitalität und Lebensfreude. Es gehört wie alle drei Makronährstoffe zu den wichtigsten Versorgern unseres Stoffwechsels. Ich persönlich finde es deutlich einfacher, viele kleine Gläser Wasser am Tag zu trinken, als zwei Ein-Liter Flaschen. Das sollte aber jeder für sich organisieren und damit seiner Lebensqualität eine stabilisierende Wirkung geben.


Fazit

Ernährung ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Lebens – und das nicht nur weil es Spaß macht. Was wir zu uns nehmen, ist von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit unseres Körpers und unser Lebensgefühl.

Denke an den Energiehaushalt deines "Akkus" und versuche die tägliche Kcal-Zufuhr deiner langfristiges Zielen anzupassen. Ernähre dich dabei idealerweise in einem gesunden Maß aus komplexen Kohlenhydraten, ausreichend Proteinen deiner Wahl und genügend ungesättigten Fettsäuren. Im Optimalfall umgehst du dabei den regelmäßigen Gang zur beliebten Fast-Food-Kette.
 
Versorge deinen Körper mit dem Treibstoff der Vitalität und trinke ausreichend Wasser, das auch für deinen Stoffwechsel von entscheidender Bedeutung ist. Diesen kannst du mit entsprechenden Produkten oder einfach einer guten Sorte grünen Tee ankurbeln.
 
Zusammenfassend kann es also sehr einfach sein, seinem Leben mehr Vitalität, Kraft und Gesundheit zu schenken. Wenn du dies mit einer gesunden Portion hochqualitativen Schlafs, Spaß und Sport verbindest, wirst du innerhalb weniger Wochen und Monate einen großartigen Aufschwung deines Energieniveaus und deiner Lebensqualität erleben.